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Spanische Sparpläne: Mediziner protestieren

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Spanische Sparpläne: Mediziner protestieren

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Gegen die Sparpläne der spanischen Regierung sind nun auch mehr als 10000 Ärzte, Krankenschwestern und andere Mitarbeiter des Gesundheitssektors auf die Straße gegangen. Die Demonstranten marschierten von vier großen Krankenhäusern aus ins Zentrum der Hauptstadt Madrid. Ihr Protest richtete sich vor allem gegen die Madrider Lokalregierung und deren Privatisierungspläne für die hauptstädtischen Krankenhäuser.

“Wir sind hier, weil die Regierung den Sozialstaat privatisiert, das öffentliche Gesundheitswesen und die Bildung”, so eine Krankenschwester. Und eine Kollegin meint: “Natürlich wird sich vieles für die Patienten ändern, auch wenn die Politiker das Gegenteil behaupten. Die Menschen werden für viele Behandlungen bezahlen müssen, nach der Privatisierung. Die Patienten werden zahlen müssen.”

Am Samstag hatten bereits rund 5000 Polizisten aus ganz Spanien in Madrid gegen die Sparpläne der konservativen Regierung demonstriert. Die will trotz aller Widerstände weiter sparen – 150 Milliarden Euro in den nächsten zwei Jahren.