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Aufgeschoben, aufgehoben? Vorerst keine Waffenruhe in Nahost

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Aufgeschoben, aufgehoben? Vorerst keine Waffenruhe in Nahost

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Vor Mittwoch ist nicht mit einer Waffenruhe zwischen Israel und der palästinensischen Hamas im Gazastreifen zu rechnen. Nach Aussagen ägyptischer Medien und Vertretern der Hamas, hat sich Israel noch nicht abschließend zu dem Vorschlag geäußert.

Auf einer Pressekonferenz in Jerusalem dankte die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton den ägyptischen Nahost-Vermittlern. Neben der Waffenruhe arbeite sie aber auf ein größeres Ziel hin: “Letztlich brauchen wir Sicherheit und dauerhaften Frieden. Deshalb werden die Vereinigten Staaten in den nächsten Tagen zusammen mit unseren Partnern in der Region alles tun, um dem israelischen Volk Sicherheit zu geben, die Lebensbedingungen der Menschen in Gaza zu verbessern und schließlich einen umfassenden Frieden für die Region herbeizuführen”, so Clinton.

Noch bis Mittwochmorgen wird die Außenministerin mit der israelischen Regierung und später mit der palästinensischen Führung im Westjordanland sprechen. Danach will sie nach Kairo weiterreisen. Dort führt auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon seit Montagabend Gespräche über einen dauerhaften Frieden – zumindest aber über eine vorübergehende Waffenruhe.