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EU: Gefeilsche um Griechenland-Hilfen dauert an

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EU: Gefeilsche um Griechenland-Hilfen dauert an

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Das krisengeschüttelte Griechenland muss weiter auf die dringend benötigten Hilfsmilliarden warten. Die Finanzminister der Eurozone haben sich nach einem 12-stündigen Verhandlungsmarathon in Brüssel nicht einigen können, wie neue Finanzlücken gestopft werden sollen.

Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker war enttäuscht, räumte aber zugleich ein, dass die technischen Fragen schwierig seien und alles genau ausgerechnet werden müsse. Man werde dies in den kommenden Tagen machen. In der Nacht habe man es nicht geschafft, alle Berechnungen anzustellen.

Die Gespräche sollen nun am Montag fortgesetzt werden. Das gibt den Finanzministern genug Zeit, um mit ihren Hauptstädten Rücksprache zu halten. Denn einige Regierungen müssen noch intern über Lösungsmöglichkeiten abstimmen.

Unsere Korrespondentin Isabel Marques da Silva fasst zusammen: “Wenn ein Abkommen zustande kommt, könnte Griechenland Anfang Dezember das Geld bekommen. Durch den Aufschub der Entscheidung gerät Griechenland international unter Druck und die Unterstützung der beschlossenen Reformen könnte schwinden.”