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HP: Autonomy-Abschreibung sorgt für Diskussionen

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HP: Autonomy-Abschreibung sorgt für Diskussionen

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Der Kauf der Softwarefirma Autonomy kommt den Computerkonzern Hewlett-Packard teuer zu stehen: Im Schlussquartal musste HP umgerechnet fast sieben Milliarden Euro abschreiben – wegen “massiver Ungenauigkeiten” in den Bilanzen von Autonomy, wie es hieß. Nun jedoch stellen Analysten die Frage, ob HP mit den Anschuldigungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken will. Schließlich hatten sich schon die Übernahmen von Compaq 2002 und EDS 2008 als teure Irrtümer erwiesen.

HP hatte Autonomy im Oktober 2011 für fast acht Milliarden Euro gekauft. Nun wirft der Computerkonzern der damaligen Autonomy-Führung vor, die Bilanzen geschönt zu haben, um den Kaufpreis in die Höhe zu treiben.

Autonomy-Gründer Mike Lynch wies dies zurück und sprach seinerseits von Missmanagement durch HP.