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Optimistischer UNAIDS-Jahresbericht

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Optimistischer UNAIDS-Jahresbericht

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Mit viel Optimismus haben die Vereinten Nationen ihren Jahresbericht des Programms zur Aids-Bekämpfung vorgestellt. Darin heißt es, es sei für die am schlimmsten betroffenen Länder eine neue Ära der Hoffnung angebrochen. Die Zahl der Todesfälle geht zurück, auch die Neuinfektionen mit dem HI-Virus sind rückläufig. Weltweit
infizierten sich 2011 zwar weitere 2,5 Millionen Menschen mit HIV. Das sind laut UNAIDS aber 20 Prozent weniger als noch im Jahr 2001. Noch leben
34 Millionen Menschen mit dem Aids-Erreger. UNAIDS-Direktor Michel Sidibé erklärte:

“Dadurch, dass die Aids-Epidemie stagniert und leicht zurückgeht, sind wir bereits jetzt auf dem Weg, das Ziel für dieses Jahrtausend zu erreichen. Die Zahl der Neuinfektionen mit HIV und die Zahl der Aids-Toten sinken.”

UNAIDS appellierte an alle Staaten, Programme zur Eindämmung von HIV und Aids weiter entschlossen zu fördern. Nur dann könnte die Halbierung der HIV-Neuinfektionen bis 2015 erreicht werden. Auch sei es wichtig, die Diskriminierung von HIV-Infizierten zu bekämpfen.