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D8-Staaten treffen sich in Islamabad

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D8-Staaten treffen sich in Islamabad

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In Pakistans Hauptstadt Islamabad sind die Staats- und Regierungschefs der sogenannten “D8-Staaten” zusammengekommen. Bei dem Treffen der “Developing-8” geht es in erster Linie um wirtschaftliche Fragen. Der 1997 auf Initiative der Türkei gegründeten Staatengruppe gehören vornehmlich muslimische Länder an. Zu ihr zählen die acht damaligen Entwicklungsländer Ägypten, Bangladesch, Indonesien, Iran, Malaysia, Nigeria,
Pakistan und die Türkei.

Der Gipfel findet wegen der häufigen Anschläge der islamistischen Taliban in Pakistan unter strengen Sicherheitbedingungen statt. Die “D8-Staaten” wollen ihre Position in der Weltwirtschaft verbessern, neue Möglichkeiten für Handelsbeziehungen schaffen, ihre Beteiligung an Entscheidungen weltweit stärken und den Lebensstandard der mehrheitlich muslimischen
Bevölkerung anheben.

In der Nacht zum Donnerstag waren bei einer Anschlagsserie der Taliban auf Schiiten in Pakistan
mindestens 26 Menschen getötet und 77 weitere verletzt worden. Zu dem schwersten Anschlag kam es in der Garnisonsstadt Rawalpindi, das an Islamabad grenzt.