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ESA investiert in Ariane-Trägerraketen

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ESA investiert in Ariane-Trägerraketen

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Die europäische Raumfahrt hat eine Zukunft. Das ist das Ergebnis einer Ministertagung der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Neapel. Obwohl es wirtschaftlich nicht gerade rosig aussieht auf dem Kontinent, einigten sich die beiden größten Beitragszahler der ESA, Frankreich und Deutschland, auf einen zweiteiligen Ausbau des Programms der europäischen Ariane-Trägerraketen. Deutschland hatte sich für eine Weiterentwicklung der Ariane 5-ME ausgesprochen. Etwa 2017/2018 soll diese verbesserte Rakete ihren Erstflug absolvieren. Aber auch die von Frankreich bevorzugte Entwicklung einer neuen Ariane 6-Rakete wird in Angriff genommen. Insgesamt wird die ESA in den kommenden zwei bis vier Jahren 10,1 Milliarden Euro in die Hand nehmen, um unter anderem auch die Internationale Raumstation ISS auszubauen und besser nutzbar zu machen. Deutschland steuert zu dem Projekt 2,6 Milliarden Euro bei.