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Langsame Rückkehr zum Alltag im Gazastreifen

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Langsame Rückkehr zum Alltag im Gazastreifen

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Im Gazastreifen beginnen die Aufräumarbeiten. Der palästinensische Wirtschaftsexperte Omar Shaban schätzt, dass sich der durch die Bombardements angerichtete Schaden auf rund 200 Millionen Euro belaufen wird. Er hofft, dass sich Länder wie Türkei oder Katar am Wiederaufbau finanziell beteiligen werden.

In Gaza-Stadt kehrt langsam der Alltag wieder ein. Die Geschäfte haben aufgemacht und viele Menschen nutzen die Gelegenheit, um sich erstmals nach acht Tagen mit Lebensmitteln einzudecken. Die Hamas erklärte den Donnerstag zum Nationalfeiertag. Ein Bewohner der Stadt scheint zuversichtlich: “Den Menschen geht es besser und hoffentlich wird die Hamas eine Lösung für die Grenzübergänge finden.” Ein anderer Mann klagt:
“Wir haben unser Land verloren und wir wollen es zurückhaben. Wir haben für die Hamas gestimmt und für den Widerstand, damit wir bekommen, was uns zusteht.”

Während der Luftangriffe hatten sich mehr als 10.000 Palästinenser in Schulen der UNO in Sicherheit gebracht. Das israelische Militär hatte der Bevölkerung auf Flugblättern geraten gewisse Viertel zu verlassen. Jetzt wollen die Familien in ihre Häuser zurückkehren. Am Samstag beginnt in den Schulen wieder der Unterricht.

Gaza/Israel: Der Konflikt in Bildern