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Neues System für Flughafensicherheit


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Neues System für Flughafensicherheit

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“Das TASS-System ist ein neues System, mit dem die Daten anderer, bereits bestehender Flughafensysteme an einem Ort zusammengefasst werden,” sagt Andy Cowen, Sicherheitsentwicklungsmanager des Londoner Großflughafens Heathrow.

Ein neues Verfahren der Analyse von Sicherheitsinformationen wird mit Beteiligung des Flughafens Heathrow entwickelt: Es trägt den Namen TASS – und schließt unterschiedliche Datenquellen zusammen. Dadurch erhalten Sicherheitsexperten eine einheitliche Schnittstelle, mittels welcher sie sehen, was am Boden vor sich geht.

Gideon Hazzani, Direktor für neue Geschäftstechnologien von VERINT, erklärt das System:

“Hier sehen wir die Mensch-Maschine-Schnittstelle, kurz MMI. Hier werden alle Informationen, die analysiert werden, angezeigt.”

Das System wird vom zuständigen Experten des Flughafens so programmiert, dass es Verbindungen zwischen Datenquellen herstellt und auf potentielle Gefahren in Echtzeit aufmerksam macht.

“Wenn eine Gefahr entsteht, wird hier in Echtzeit ein Warnung gegeben, und je nach dem Grad der Gefahr ändert sich die Farbe des Warnzeichens. Rot zeigt eine hohe Alarmstufe an. Die anderen Bildschirme können verschiedene Informationen des Systems anzeigen. Es gibt beispielsweise eine 3D-Visualisierung. Das ganze Terminal, innen und außen, wird im Modell abgebildet, von einem unserer Technologiepartner.”

Die TASS-Testsensoren in Heathrow beobachten alles – vom Frachtbereich bis zu den Parkplätzen.

“Wir erfahren auch den Standort der verschiedenen Fahrzeuge, auch der Passagiere – anonym! Wir können den Passagierfluss im Terminal verfolgen und auch die Standorte von Flugzeugen sehen.”

Das im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts entstandene System soll bereits in Betrieb befindliche Flughafensicherheitssysteme ergänzen, sagt Andy Cowen vom Flughafen Heathrow:

“Jeder große Flughafen könnte von einem solchen System profitieren. Es könnte einem einzelnen Nutzer Informationen liefern, und es könnte für Synergie-Effekte einer großen Zahl von Systemen sorgen. Auf diese Weise könnte man Arbeitskräfte einsparen, denn es würden weniger Ressourcen benötigt, um diese Systeme ständig zu betreiben und zu beobachten.”

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