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Palästinensische Seite sieht Waffenstillstand als Sieg

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Palästinensische Seite sieht Waffenstillstand als Sieg

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Auf Seiten der Palästinenser wird der Waffenstillstand mit Israel nicht nur frenetisch gefeiert. Er wird auch als Sieg über den Gegner gesehen. Man habe Israel eine Lektion erteilt, heißt es von Seiten der Hamas. Deren Führer Khaled Meshaal erklärte:
 
Das war ein heimtückischer Angriff auf uns in Gaza, gegen den wir uns verteidigen mussten. Und nach acht Tagen hat Gott die Hand der Zionisten von uns genommen. Und sie wurden gezwungen, sich den Bedingungen und Forderungen des Widerstandes zu beugen.“ 
 
An den Waffenstillstandsverhandlungen waren auch Vertreter des militanten islamischen Dschihads beteiligt. Deren Generalsekretär Ziad Nakhla meinte:
 
“Diese Delegation hat für die Palästinenser gesprochen, denn die Palästinenser haben unseren Widerstand unterstützt. Die Delegationen der Hamas und des islamischen Dschihads haben die Palästinenser repräsentiert. Und zwar dadurch, dass sie fähig waren zu verhandeln und die palästinensische Sache zu vertreten.”
 
Euronews-Korrepondent Mohammed Shaikhibrahim:
 
“Nach acht Tagen der militärischen Gewalt zwischen Israel und der palästinensischen Fraktion in Gaza, haben die diplomatischen Bemühungen unter der Führung Ägyptens zu einer Waffenruhe geführt. Eine Waffenruhe, die von der Hamas und der palästinensischen Fraktion als Sieg gesehen wird und als eine Lektion für Israel. Und als der Beginn einer Neuverteilung der Machtverhältnisse im Nahen Osten.”