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Tote bei Anschlagsserie auf Schiiten in Pakistan

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Tote bei Anschlagsserie auf Schiiten in Pakistan

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Bei einer Anschlagsserie der islamistischen Taliban auf Schiiten in Pakistan sind in der Nacht zum Donnerstag mindestens 26 Menschen getötet und 77 weitere verletzt worden. Zu dem schwersten Anschlag kam es in der Garnisonsstadt Rawalpindi. Ein Selbstmordattentäter riss dort bei einer Prozession nach Angaben von Rettungskräften 23 Menschen mit in den Tod, mehr als 60 Menschen seien verletzt worden, darunter acht Kinder. Bei zwei weiteren Bombenanschlägen auf Schiiten in der südpakistanischen Hafenstadt Karachi wurden nach Polizeiangaben zwei Menschen getötet und 15 verletzt.

Rawalpindi grenzt an die pakistanische Hauptstadt Islamabad, wo heute unter strengen Sicherheitsvorkehrungen die Staats- und Regierungschefs aus acht vorwiegend muslimischen Ländern zusammenkommen. Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi sagte seine Teilnahme wegen des Nahost-Konflikts kurzfristig ab und schickte einen Stellvertreter. Der Gruppe gehören Ägypten, Bangladesch, Indonesien, der Iran, Malaysia, Nigeria, Pakistan und die Türkei an.