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Kaum Bewegung im Kongokonflikt

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Kaum Bewegung im Kongokonflikt

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Im neuen Konflikt im Kongo gibt es kaum Bewegung. Die Stadt Goma bleibt in der Hand der Rebellen, und die nahegelegene Stadt Saké ist weiterhin umkämpft. Tausende Einwohner versuchen, sich in Sicherheit zu bringen.

Nach Angaben der UNO haben Aufständische mehrere Zivilisten getötet, weitere verwundet und andere entführt. Auch Regierungssoldaten haben demnach aber zum Beispiel geplündert.

Die Aufständischen verlangen Gespräche mit dem Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo, des früheren Zaire. In den Augen der Regierung ist es allerdings in Wahrheit der Nachbar Ruanda, der hinter den Rebellen steht und den Aufstand steuert.

In der Hauptstadt Kinshasa demonstrieren Frauen gegen die Gewalt im Landesosten. “Was da hinten
passiert, ist traurig”, sagt eine von ihnen.
“Schwangere Frauen werden misshandelt und sogar vergewaltigt, ich mache mir Sorgen.”

Für die Frauen steht auch fest, dass Ruanda als Erzfeind Böses im Schilde führt. Wer hinter der
Kundgebung steht, ist aber unbekannt. Ziel des
Marsches war die UNO-Vertretung.