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Doha legt Streit um Klimaerscheinungen offen

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Doha legt Streit um Klimaerscheinungen offen

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Ein Kyotoabkommen hat nicht viel Sinn, wenn große Industrieländer nicht mitmachen – ob nun China, Indien oder die USA. Der Wirbelsturm Sandy an der amerikanischen Ostküste gibt den warnenden Stimmen dort jetzt aber Auftrieb: Sie versuchen, Sandy als Beweis für den Klimawandel darzustellen.

Der Präsident verweigert sich dieser einfachen Verbindung. Er erkennt aber den Klimawandel an – und auch, dass er von Menschen verursacht wird. Also, sagt Barack Obama, müsse man der künftigen Generationen wegen auch etwas dagegen tun.

Dass aber eben doch kaum etwas passiert und oft Wirtschaft und Arbeitsplätze den Vorrang
bekommen, das kritisieren Umweltschützer immer wieder.

Letztlich werde das Verhalten der USA auf sie zurückfallen, warnt die Aktivistin Janet Redman in Washington; es treffe aber eben auch Bangladesch, Pakistan oder Nikaragua. Man müsse jetzt handeln, das zeige Sandy.

Trotz aller Konferenzen gab es in der Atmosphäre letztes Jahr neue Rekordwerte an Treibhausgasen. Bisher haben die Argumente der Umweltschützer bei vielen Politikern nichts bewirkt.