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Kongo: Leichte Hoffnung auf Lösung des Konflikts

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Kongo: Leichte Hoffnung auf Lösung des Konflikts

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Im Kongo haben die Rebellen die Stadt Goma und ihre Umgebung weiter fest im Griff. Am Abend verstrich ein Ultimatum, mit dem mehrere Nachbarländer des Kongo die M23-Rebellen zum Rückzug aufgefordert hatten. Das kongolesische Militär macht sich derweil bereit, Goma zurückzuerobern – wenn die Rebellen nicht freiwillig gehen.

Armeechef Francois Olenga sagte, man werde attackiert und müsse auf diese Attacken reagieren. Der Kongo habe keine Angst, die Armee habe allerdings Probleme mit Verrätern.

Am Wochenende gab es einen Minigipfel in Uganda unter anderem mit Kongos Staatschef Joseph Kabila. Dort wurde den Rebellen das Ultimatum zum Rückzug aus der an Bodenschätzen reichen Region gestellt.

Inzwischen ist Rebellenchef Sultani Makenga nach Uganda geflogen, zu Gesprächen, wie es hieß. Die Afrikanische Union äußerte sich unterdessen optimistische, bei den Verhandlungen zwischen der kongolesischen Regierung und den Rebellen stünde ein baldiger Durchbruch bevor. Die Aufständischen seien zum Rückzug aus Goma bereit, die Regierung wiederum wolle den Rebellen zuhören, so die AU.

Am meisten leidet auch in diesem Konflikt die Zivilbevölkerung. Laut Hilfsorganisationen ist die humanitäre Lage verheerend, viele Menschen leiden Hunger. Hilfsflüge seien nicht möglich, da der Flughafen von Goma geschlossen ist.