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Griechenland bekommt weitere Milliardenhilfen

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Griechenland bekommt weitere Milliardenhilfen

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Nach stundenlangen Verhandlungen haben Eurogruppe und Internationaler Währungsfonds (IWF) weitere Hilfszahlungen an Griechenland freigegeben.

Die Euro-Finanzminister wollen zudem mit einem Rückkauf griechischer Staatsanleihen die Schuldenlast des Landes verringern.

Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Junker betonte:
“Es geht hier nicht nur um Geld. Es ist vielmehr ein Versprechen einer besseren Zukunft für die Griechen und die gesamte Europäische Union. Ich muss allerdings zugeben, dass es eine schwierige Einigung war. Alle Beteiligten haben sich große Mühe gegeben.”

Die Parlamente müssen dem Beschluss noch zustimmen. Die Eurogruppe will am 13. Dezember endgültig die Auszahlung der Hilfen in Höhe von 44 Milliarden Euro absegnen.

Unser Korrespondent James Franey erklärte:
“Griechenland wird seine Hilfszahlungen in mehreren Tranchen erhalten, aber nur wenn es die vereinbarten Reformen umsetzt. Die Troika der internationalen Geldgeber will Änderungen im griechischen Steuersystem sehen.”

Mit der Geldspritze sollen die griechischen Banken rekapitalisiert werden und die Regierung in Athen wird in der Lage sein, Löhne und Renten auszuzahlen.

IWF-Chefin Christine Lagarde sagte: “Wir wollten sicher gehen, dass Griechenland wieder auf Kurs ist und die nötigen Aktionen durchführt. Der Internationale Währungsfonds wollte außerdem sicherstellen, dass die Europartner ihrerseits alles tun, um die griechischen Schulden auf einen tragfähigen Weg zu führen.”