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Sarkozy will seinen "Laden" UMP zusammenhalten

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Sarkozy will seinen "Laden" UMP zusammenhalten

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Die Partei des abgelösten französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy – UMP – sucht mit dessen Hilfe den Ausgang aus einer Führungskrise. Beobachter schließen selbst eine Spaltung nicht aus.

Die Wahl zum Vorsitzenden hatte einen hauchdünnen Vorsprung für den bisherigen Generalsekretär Jean-François Copé ergeben, den der unterlegene François Fillon, in Frage stellt.

Jean-Francois Cope:

“Ich habe vorgeschlagen, dass wir die Parteimitglieder sprechen lassen. Sie sollen in einer
Mitgliederbefragung entscheiden, ob sie nochmal wählen wollen oder nicht.”

Fillons Lager ist nicht abgeneigt. Der Ex-Ministerpräsident hat trotzdem eine eigene Parlamentsgruppe mit 68 Abgeordneten gegründet, um eine Neuwahl durchzusetzen. Sie soll bis zu einem eindeutigen Beschluss bestehen bleiben.

Auf Drängen Sarkozys hatten sich die beiden Kontrahenden getroffen, um einen Ausweg aus der verfahrenen Lage zu finden.

Sarkozy war bis zu seinem politischen Rückzug im Mai unbestrittene Führungsfigur der bürgerlichen Partei.

Die “Union pour un mouvement populaire” (UMP), deutsch: “Union für eine Volksbewegung” stellte von ihrer Gründung im Jahr 2002 bis 2012 die Staatspräsidenten Jacques Chirac und Nicolas Sarkozy.

Mit Reuters, AFP, dpa