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Arktisches Eis noch nie so klein


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Arktisches Eis noch nie so klein

Die arktische Eisdecke schmilzt in alarmierender Schnelle. Das ist nur EINE negative Nachricht des vorläufigen UN-Klimaberichts für 2012. Demnach ist dieses Jahr das neuntheißeste seit Beginn der Messungen vor über 150 Jahren. Hohe Temperaturen und extreme Trockenheit, gleichzeitig Überschwemmungen und Hurrikans – das sind den Wetterexperten zufolge Merkmale des Klimawandels.

Nach Meinung des Generalsekretärs der UN-Organisation für Meteorologie Michel Jarraud wird sich die arktische Eisdecke nicht nur weiter verkleinern, sondern dies wird auch in immer kürzerer Zeit geschehen. Der Trend hänge mit dem globalen Wandel der Temperaturen zusammen.

Auf der Konferenz wurde das Jahr 2012 als Spiegel des Klimawandels bezeichnet: Mit Hitze, Trockenheit und Waldbränden vor allem auf der Nordhalbkugel. Für Deutschland war es der drittheißeste und -trockenste März seit Beginn der Messungen.

Überschwemmungen suchten dagegen Westafrika, die Sahelzone, Pakistan, Argentinien und Südchina heim. Die Anzahl der Hurrikans hielt sich 2012 die Waage, allerdings fielen diese besonders heftig aus – wie zuletzt Sandy.

Hintergrund ist der weitere Anstieg der ausgestoßenen Treibhausgase, zum Teil verursacht durch wachsenden Verkehr. Ihre Reduzierung ist nach Ansicht der Wetterexperten erst mal nicht in Sicht.

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