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Vorfreude bei den Palästinensern vor UNO-Entscheidung

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Vorfreude bei den Palästinensern vor UNO-Entscheidung

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In den Palästinensergebieten ist die Stimmung jetzt
schon ausgelassen: Dieser 29. November ist auch der Welttag der Solidarität mit den Palästinensern, und nun wird er wohl noch von der Aufwertung in der UNO gekrönt werden.

“Das ist eine humanitäre Sache”, sagt ein älterer Mann in Ramallah im Westjordanland, “alle Länder müssen das unterstützen. Wir sind unterdrückt worden und müssen uns davon befreien.”

Im Gazastreifen, dem zweiten Palästinensergebiet,
herrscht ebenfalls durchaus Freude – auch wenn man sonst Präsident Machmud Abbas und seiner Fatahbewegung eher feindlich gegenübersteht: Hier herrscht die rivalisierende Hamas.

Auch sie gibt sich aber versöhnlich, nachdem sie diese Woche schon ihre Unterstützung bekundet hat. Man sei für diesen Schritt, sagt ihr Sprecher Fausi Barhum. Man sei für alles, was den Palästinensern weiterhelfe. Das sei eine nationale Angelegenheit.

Auch wenn manche wie in Israel den Gang vor die UNO als symbolisch und eher schädlich betrachten: Für die Palästinenser hat sich in den letzten Jahren so wenig Konkretes getan, dass auch ein symbolischer Schritt schon hochwillkommen ist.