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Wenn im Schlaf der Atem stockt

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Wenn im Schlaf der Atem stockt

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Zahlreiche Menschen leiden an der sogenannten Schlafapnoe, im Schlaf auftretendem Atemstillstand also. Die Ursache sind die Muskeln im Kehlkopf, die sich im Schlaf etwas zu sehr entspannen und es so verhindern, dass man normal atmen kann.

Professor Damien Léger, Leiter des Schlafzentrums am Pariser Krankenhaus Hôtel-Dieu: “Jedes Mal, wenn die Atmung stoppt, sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut. Dadurch wacht der Patient auf, der Schlaf wird unterbrochen.”

Zahlreiche Faktoren verschlimmern diese Krankheit: Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Diabetis. Um die Folgen zu lindern, muss man jede Nacht eine Maske tragen. Eine Maschine pumpt automatisch Luft in die Lungen und zwingt den Patienten so, zu atmen. Eric Meunier ist bereit, die Maschine zu testen, weil er rund 70 Mal die Stunde an dieser Apnoe leidet und aufschreckt.

Eric Meunier: “Das ist schon komisch, aber ich denke, es wird erträglich sein.”

Die Krankheit bringt erhebliche Risiken mit sich: Die Apnoe-Patienten können einen Schlaganfall erleiden, sie haben häufig Kopfschmerzen und sind ständig müde. Nicht nur Erwachsene, sondern auch rund zwei Prozent der Kinder sind betroffen. Etwa die fünfjährige Talia Taheri.

Ihre Mutter Hedeyeh Taheri: “Ich habe gemerkt, dass sie schnarchte und morgens war sie müde, manchmal war ihr nachmittags auch schlecht. Da habe ich bemerkt, dass etwas nicht stimmte.”

Talia Taheri-Desmaison: “Manchmal, wenn ich zur Schule sollte, musste ich ich Bett bleiben, weil ich zu müde war.”

Bei Kindern sind vor allem die Mandeln ein Problem. Talias wurden jüngst entfernt. Seither ist sie viel aktiver und kann wieder durchatmen.