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Clinton will sich in Europa nicht einmischen

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Clinton will sich in Europa nicht einmischen

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US-Außenministerin Hillary Clinton hat die Europäer aufgerufen, den Kampf gegen die Eurokrise entschlossen fortzusetzen und Wachstum und Arbeitsplätze zu fördern. Das sei von
vitaler Bedeutung für die globale Wirtschaft, sagte Clinton im Brookings-Institut, einer Denkfabrik in Washington. Zu den Beziehungen zur EU sagte Clinton, die Förderung von Handel und Investitionen sei ein wichtiges Ziel für die Zukunft.

Clinton hob aber auch hervor, dass die USA im eigenen Land genug Probleme hätten, die sie bewältigen müssten, um ihre Rolle in der Welt zu behaupten. Sich einmischen oder der EU gar Antworten diktieren, dürften die Amerikaner nicht.

Euronews-Washingtonkorrespondent Stefan Grobe war in Brookings dabei und fasst Hillary Clintons Aussagen zur US-Europa-Politik so zusammen: “Es gibt ein altes Sprichwort: Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Wenn du weit gehen willst, geh mit jemandem. Es scheint, dass dies Hillary Clintons Herangehensweise an die transatlantischen Beziehungen ist.”