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Strauss-Kahns Millionen-Dollar-Deal

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Im Vergewaltigungsskandal hat sich der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn offenbar mit dem Zimmermädchen Nafissatou Diallo außergerichtlich geeinigt. Laut einem Bericht der französischen Zeitung “Le Monde” wolle Strauss-Kahn an Diallo rund 4,6 Millionen Euro zahlen.

Damit muss er sich wohl nicht in einem Zivilverfahren wegen der Vorwürfe verantworten. Strauss-Kahn war Mitte Mai 2011 wegen versuchter Vergewaltigung in einem New Yorker Hotel angeklagt worden. Das strafrechtliche Verfahren wurde eingestellt, da es Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Frau gab.

Die Journalistin Raphaëlle Bacqué von Le Monde erklärte: “Er hat Vertrauten gesagt, dass er für die sechs Millionen Dollar zur Hälfte einen Kredit bei der Bank aufnehmen will und sich die anderen drei Millionen bei seiner Frau Anne Sinclair leiht, von der er seit Ende des Sommers getrennt ist.”

Gegen Strauss-Kahn schwebt in Frankreich noch ein Verfahren. Im Mittelpunkt steht seine Beteiligung an Sex Partys mit Prostituierten. Der 63 Jährige stritt ab, gewusst zu haben, dass die Frauen Prostituierte waren.