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Grenzsstreit zwischen Peru und Chile vor IGH

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Grenzsstreit zwischen Peru und Chile vor IGH

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Vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag haben die Anhörungen in einem Grenzstreit zwischen den Ländern Peru und Chile begonnen. Die Anhörungen, in denen beide Seiten ihre Argumente vorbringen können, sind bis zum 14. Dezember angesetzt. Bei dem Streit dreht es sich um die in den Augen von Peru nie klar definierte Seegrenze der Nachbarländer im Pazifik.

Peru hatte den Gerichtshof 2008 angerufen und ein für allemal eine Klärung der Grenze gefordert. Chile wiederum beruft sich auf zwei Verträge aus den Jahren 1952 und 1954, die für beide Länder Fischereizonen festlegen. Der IGH kann nur tätig werden, wenn beide Staaten seine Zuständigkeit bei diesem Fall akzeptiert haben. Mit einem Urteil wird erst in einigen Monaten gerechnet.