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Hollande und Monti über ihre Pläne für Europa

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Hollande und Monti über ihre Pläne für Europa

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Angefangen beim Streit um den EU-Haushalt bis hin zum Gaza-Konflikt: Frankreichs Präsident Francois Hollande und Italiens Ministerpräsident Mario Monti haben sich auf Euronews exklusiv zum aktuellen Geschehen in Europa und der Welt geäußert. Hollande betonte, er sehe leichte Anzeichen für eine Besserung der Eurokrise. “Keiner zweifelt mehr an der Eurozone. Noch vor ein paar Monaten haben wir uns gefragt, ob die Eurozone auseinanderbricht oder die Zinsen explodieren”, so Hollande.

Monti ergänzte: “Man kann sagen, dass Griechenland bei dem Versuch gescheitert ist, einige der verlangten Reformen umzusetzen oder nicht schnell genug war. Aber das Glas ist halb voll: Wenn Griechenland nicht Euro-Mitglied wäre, wäre es nie diese strukturellen Reformen angegangen, hätte nie diese Disziplin entwickelt.”

Hollande sprach sich zudem für eine einheitliche europäische Haltung im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern aus: “Zu viele europäische Staaten denken, die USA sollten für sie entscheiden. Auf keinen Fall! Wir brauchen eine gemeinsame Verteidigungs-, Sicherheits- und Außenpolitik. Das streben wir an.”

Und auf die besorgte Frage, welche Probleme Männer wie sie nachts nicht schlafen ließen, antwortete Präsident Hollande: “Da gibt es so Vieles, das uns schlaflose Nächte bereitet. Da kann man nicht eine Sache herauspicken. Monti sagte augenzwinkernd:“Ich bin kein Präsident, nur Regierungschef, vielleicht liege ich deshalb nachts nicht wach. Ich kann recht gut schlafen. Denn, wenn man weiß, man hat sein Bestes getan, auch unter schwierigen Bedingungen, dann kann man ruhig schlafen.”