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Einige sprechen von Max gegen Goliath. Eine österreichische Studentengruppe will gerichtlich gegen vermeintliche Sicherheitsmängel bei Facebook vorgehen. Die Wiener bereiten derzeit eine Klage gegen die zuständige irische Datenkommission vor. Innerhalb eines Jahres haben die Studenten 22 Beschwerden bei der Behörde eingereicht, ohne ausreichende Antworten erhalten zu haben, so der Sprecher der Gruppe.

“Das was sie bearbeitet haben, ist teilweise meilenweit von den Gesetzen weg. Das Problem ist: Das sind hunderttausend Einzelfragen. Aber es sind Dinge wie: es ist in Europa klar, dass es OPT IN sein muss. Es muss klar sein, dass die Nutzer aktiv irgendetwas aktivieren müssen, damit da Datenverarbeitung passiert. Die Iren sagen jetzt auf einmal, OPT OUT geht auch, ist auch kein Problem”, sagt Max Schrems.

Nach Meinung der Gruppe verstößt Facebook gegen das europäische Datenschutzrecht. Doch vor dem angestrebten Prozess steht dessen Finanzierung.

“Die Anwälte haben uns bisher gesagt, dass es zwischen 100 und 300 000 Euro kostet, je nachdem wie breit wir schießen wollen sozusagen. Das ist natürlich unfinanzierbar für uns. Deswegen haben wir diese Crowdfunding Plattform online gestellt”, erklärt Schrems.

Er nennt eine mögliche Klage zwar eine “Kamikaze-Aktion”, wagen will er diese aber dennoch. Wenn denn das entsprechende Geld zusammenkommt…

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