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Toter Linienrichter: Neue Gewalttat im europäischen Fußball

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Toter Linienrichter: Neue Gewalttat im europäischen Fußball

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Eine tödliche Prügelattacke gegen einen Linienrichter schockiert die Niederlande. Bürger, und Politiker forderten nach der Tat ein hartes Durchgreifen und deutliche Zeichen gegen die Gewalt. Drei Jugendspieler hatten am Sonntag in Almere bei Amsterdam den Linienrichter Richard
Nieuwenhuizen so schwer misshandelt, dass er einen Tag später starb. Augenzeugen berichteten, die Spieler im Alter von 15 und 16 Jahren seien über eine Abseitsentscheidung des Mannes wütend gewesen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wird gegen die drei mutmaßlichen Täter mit offenbar marokkanischem Hintergrund wegen Totschlags ermittelt.

Unterdessen ist der Tottenham-Hotspur-Fan Ashley Mills aus dem Krankenhaus in Rom entlassen worden. Der Engländer war vor anderthalb Wochen bei einem offenbar anti-semitischen Überfall durch Ultras von Lazio und AS Rom schwer verletzt worden. “Es geht mir wieder sehr viel besser”, so Mills. “Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich hier im Krankenhaus um mich gekümmert haben. Sie waren großartig. Sie haben mir sehr geholfen. Es gab zwar eine Sprachbarriere aber man hat alles getan, um mir die Situation zu erleichtern. Ich bin ihnen sehr dankbar”. Zwei Italiener waren nach dem Überfall verhaftet worden. Ihnen wird versuchter Mord vorgeworfen.