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Ägypten-Krise: Tödliche Krawalle in Kairo

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Ägypten-Krise: Tödliche Krawalle in Kairo

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In Ägypten haben sich Anhänger und Gegner von Präsident Mohammed Mursi heftige Straßenschlachten geliefert. Mindestens drei Menschen kamen bislang ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Betroffen war vor allem Kairo, wo die gegnerischen Gruppen vor dem Präsidentenpalast aufeinander losgingen. Aber auch andernorts gab es Proteste. In Ismailia und Suez zündeten Mursigegner die örtlichen Büros der Muslimbrüder an.

Seit Dienstag campieren liberale Demonstranten vor dem Präsidentensitz. Sie fürchten, Mursi und seine Muslimbrüder würden Ägypten in einen Gottesstaat umwandeln. Inzwischen hat Regierungschef Hischam Kandil die Demonstranten beider Seiten zur Ruhe aufgerufen. Außerdem sollten sie den Platz um den Präsidentenpalast räumen. Ziel sei ein nationaler Dialog, um die Krise zu beenden, so Kandil.