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Bündnis gegen Kinderpornographie im Internet

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Bündnis gegen Kinderpornographie im Internet

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Der weltweite Umsatz mit Kinderpornografie wird auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt.

Fachleuten zufolge soll es im Internet hunderttausende Fotos, Filme und Webseiten mit kinderpornografischem Inhalt geben. Zu deren Bekämpfung nimmt die EU gemeinsam mit den USA und zahlreichen weiteren Staaten einen neuen Anlauf. “Die Verbreitung von Bildern und Filmen im Internet muss stark reduziert werden, Kinder müssen geschützt und Opfern muss geholfen werden”, beschreibt Innenkommissarin Cecilia Malmström das Anliegen. “Kinder müssen darüber aufgeklärt werden, was geschehen kann, wenn sie ihre Fotos im Internet verbreiten. Mehr Täter als bisher müssen vor Gericht gebracht werden.”

Bei einer Pressekonferenz in Brüssel wies US-Justizminister Eric Holder darauf hin, dass die Unterzeichner-Staaten die Hürden nur gemeinsam überwinden könnten. Zwar verfügt die EU über rechtsverbindliche Bestimmungen gegen die Kinderpornographie, doch der Kampf dagegen ist schwieriger geworden weil Daten oft auf Servern im europäischen Ausland liegen, darunter in China.

China schloss sich dem neuen internationalen Bündnis nicht an, Russland ebenfalls nicht.