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Irland spart sogar beim Whisky


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Irland spart sogar beim Whisky

Irland setzt auch im kommenden Jahr auf harte Sparmaßnahmen – schließlich will das Land bis 2015 wieder die Maastricht-Kriterien erreichen. Im irischen Parlament kündigte Finanzminister Michael Noonan an, 2013 3,5 Milliarden Euro einzusparen. Das Kindergeld wird gesenkt, Arbeitslosengeld gibt es nur mehr neun statt wie bisher 12 Monate lang, Immobilien werden höher besteuert.

Irlands Banken hatten das Land an den Rand des Abgrunds getrieben. 2010 schlüpfte es unter den Euro-Rettungsschirm und verabschiedet seither einen Sparhaushalt nach dem anderen – mit Erfolg: Von allen Krisenstaaten steht Irland derzeit am besten da: Für 2013 wird ein Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent erwartet.

Schlechte Nachrichten allerdings gibt es für Liebhaber von Whisky und Bier: Die irischen Nationalgetränke werden im kommenden Jahr ebenfalls höher besteuert.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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