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Madrid: Ärztestreik gegen Sparpolitik

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Madrid: Ärztestreik gegen Sparpolitik

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Rund 90 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen der spanischen Hauptstadt Madrid haben sich nach gewerkschaftsangaben an einem 48-stündigen Streik gegen Sparmaßnahmen beteiligt. Nach Ansicht der Gewerkschaften stehen in Madrid durch Privatisierung 8.000 Arbeitsplätze im Gesundheitswesen auf dem Spiel.

“Man kann nicht den gleichen Service mit weniger Geld anbieten. Privatunternehmen investieren, um Gewinn zu machen und das Gesundheitssystem kann an Qualität verlieren. Ein Gesundheitssystem sollte effizient sein und eine hohe Qualität besitzen”, findet Dr. Alfonso López García de Viedma.

Der Streik in Madrid fiel mit dem siebten nationalen Streiktag der Fachärzte zusammen. Sie legen an jedem Dienstag die Arbeit nieder.