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Philippinen: Immer mehr Taifun-Opfer - Rotes Kreuz bittet um Spenden

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Philippinen: Immer mehr Taifun-Opfer - Rotes Kreuz bittet um Spenden

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Zwei Tage nach dem Taifun “Bopha” steigt die Zahl der Opfer auf den Philippinen weiter an. Bisher wurden knapp 500 Tote geborgen, mehr als 400 werden noch vermisst. Straßen liegen unter einer dicken Schlammschicht, Strom- und Telefonleitungen sind zerstört. Die Behörden fürchten nun, dass sich auch Krankheiten und Epidemien ausbreiten. Viele Verletzte werden in Krankenhäusern behandelt, nicht wenige von ihnen haben ihre Angehörigen verloren.

“Bopha” war am Dienstag über Mindanao gezogen. Er traf vom Osten her auf die Insel und verursachte in Städten wie New Bataan oder Monkayo heftige Erdrutsche und Überflutungen mit zahlreichen Opfern.

Unterdessen forderte bei der Klimakonferenz in Doha der Leiter der philippinischen Delegation unter Tränen, mutig gegen die Erderwärmung zu kämpfen. Es dürfe keine weitere Verzögerungen und Ausreden geben, so Naderev Sano, Doha solle als der Ort in Erinnerung bleiben, an dem der politische Wille zur Umkehr gefunden wurde.

Während die Menschen auf Listen nach den Namen ihrer Angehörigen suchen, haben Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz zu Spenden für die Opfer aufgerufen. EU und zahlreiche Regierungen haben Hilfe angeboten. Offenbar wollen selbst die Rebellen auf Mindanao ihre Attacken vorübergehend eingestellt.