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Geld für Palästina

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Geld für Palästina

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Die arabischen Staaten wollen die palästinensischen Gebiete monatlich mit rund 70 Millionen Euro unterstützen, um die wirtschaftliche Krise in der Region abzufedern.
Ausserdem schufen sie eine Delegation, die mit der Internationalen Gemeinschaft weitere Schritte angehen soll.
Der Verhandlungsführer der arabischen Staaten, Saeb Erekat, benennt die Forderungen seiner Delegation:
“Ein Komitee wird nun einen Plan erarbeiten, der das Ende der Besatzung zum Ziel hat, und zwar auch von Jerusalem. Desweiteren muss der Siedlungsbau gestoppt und die Gefangenen müssen freigelassen werden.”
Mahmoud Abbas deutet schon mal eine andere Linie an, wenn Israel nicht einlenken sollte:
“Falls Israel weiterhin unsere Steuergelder einbehält, die USA uns weiterhin Gelder vorenthalten und das Projekt E1 vorangetrieben wird, dann werden wir eine andere Position haben.”
Eine neue Situation ist das also für den palästinensischen Staat, dem nach wie vor die nationale Aussöhnung und eine Parlamentswahl fehlt. Dazwischen wird die Lösung der arabischen Minister zu suchen sein, um den Friedensprozess, um ein entscheidendes Stück voranzubringen.