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Gotischer Pop mit viel Gefühl von Kyla La Grange

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Gotischer Pop mit viel Gefühl von Kyla La Grange

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Melodramatisch ist der Sound der britischen Sängerin Kyla La Grange, beinah gotisch. Vorlage für ihr viel beachtetes Debüt-Album “Ashes” waren traurig-schöne Songs von Catpower, aber auch eigene Gemütszustände und existenzielle Gedankenspiele. Kyla La Grange begann bereits mit fünf Jahren eigene Texte zu schreiben, später studierte sie Philosophie und kam dann zur Musik.
Kyla La Grange: “Ich glaube, es geht mir nicht so sehr darum, Probleme zu analysieren, sondern ich sonne mich geradezu in ihnen. Ich habe es nicht unbedingt auf Drama abgesehen, aber wenn man sich schon mal grottenschlecht fühlt, ist es irgendwie gut, sich vollkommen davon einfangen zu lassen. Auf gewisse Weise gestehe ich mir in meinen Songs selbst Dinge ein, an die ich sonst gar nicht gedacht hätte.
Mit ihrem neuen Album ist die 26-jährige Britin seit dem Sommer in Europa auf Tournee. Auch in Deutschland und der Schweiz trat die junge Sängerin auf. Ihre Songs vor Publikum darzubieten ist für sie keine einfache Sache.
Kyla La Grange: “Ich habe lange gebraucht, um mich daran zu gewöhnen, anfangs mochte ich es überhaupt nicht. Ich schreibe für mein Leben gern, eigentlich wollte ich davon leben, da ich sowieso meine ganze Zeit damit verbrachte. Mir wurde schnell klar, dass es noch etwas anderes geben musste. Dennoch fühle ich mich immer noch merkwürdig auf der Bühne.”
Aller Schüchternheit zum Trotz war es für Kyla La Grange ein beachtlicher Einstieg in die Musikindustrie. 2013 könnte den großen Durchbruch bringen.