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Syriens Opposition hofft auf Anerkennung durch die EU

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Syriens Opposition hofft auf Anerkennung durch die EU

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Die Außenminister der Europäischen Union haben in Brüssel den Chef der Koalition der syrischen Opposition, Ahmed Muas al-Chatib, empfangen. Die Mitgliedstaaten Frankreich und Großbritannien hatten die syrische Opposition im vergangenen Monat als einzige legitime Vertretung des syrischen Volkes anerkannt. Die EU als Ganzes hat dies noch nicht getan. Auf die Frage von Journalisten, ob das Regime in Damaskus Chemiewaffen einsetzen werde, sagte al-Chatib, das werde nicht geschehen. Allerdings wolle man die Menschen mit der Drohung ängstigen. An diesem Mittwoch findet in Marrakesch ein Treffen der Staatengruppe der “Freunde Syriens” statt. Die syrische Opposition hofft dabei auf eine offizielle Anerkennung durch die EU. Er habe den Chef der Opposition nochmals daran erinnert, die Menschenrechte, das humanitäre Menschenrecht, Demokratie und Freiheit des syrischen Volkes zu achten, sagte der britische Außenminister William Hague. Das Assad-Regime tue das nicht. Die deutsche Regierung wies inzwischen vier weitere syrische Diplomaten aus. Der syrische Botschafter musste bereits im vergangenen Mai seinen Posten räumen. Die EU-Kommission erhöhte die Hilfe für Opfer des Bürgerkriegs um 30 auf 126 Millionen Euro.