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Anti-Assad-Protest in Frankreich - Kämpfe in Syrien

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Anti-Assad-Protest in Frankreich - Kämpfe in Syrien

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“Eine Zugfahrt für die Freiheit des syrischen Volkes”, so nannten rund 300 Gegner der syrischen Regierung ihre Protestaktion. Von Paris aus fuhren sie nach Straßburg, um dort bei Europaabgeordneten für ihre Sache einzutreten. Die Demonstranten, unter denen neben syrischen Oppositionellen auch einige französische Intellektuelle waren, warfen der syrischen, aber auch der russischen Regierung Mord an der Bevölkerung vor. Sie forderten zudem, das EU-Embargo gegen Syrien aufzuheben, um die Rebellen bewaffnen zu können – ein Schritt, über den Großbritannien und Frankreich bereits laut nachgedacht haben.

Unterdessen gehen die Kämpfe in Syrien mit unverminderter Härte weiter. Laut Medienberichten sollen in einem von Alawiten bewohnten Dorf bis zu 200 Menschen getötet worden sein. Syriens Präsident Baschar al-Assad ist Alawit. Im Internet tauchten Amateuraufnahmen auf, die unbestätigten Berichten nach aus Deir al-Sur stammen und den Angriff von Regierungstruppen zeigen sollen. Den Angaben nach beschossen die Soldaten dort auch eine Moschee, deren Minarett nach mehreren Explosionen schwer beschädigt war. Aussagen über Opfer gab es nicht.