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Bankenskandal: Rekordsumme für eine saubere Weste

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Bankenskandal: Rekordsumme für eine saubere Weste

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Die Affäre um unerlaubte Geldgeschäfte mit dem Iran spitzt sich weiter zu:

Die in die Kritik geratene britische Bank Standard Chartered einigte sich mit der US-Finanzaufsicht auf eine weitere Zahlung von mehr als 250 Millionen Euro. Bereits im Sommer hatte Standard Chartered eine Geldstrafe zahlen müssen. Hintergrund: Die britische Bank soll mindestens zehn Jahre lang Geschäfte mit dem Iran systematisch verheimlicht haben.

Auch die britische Großbank HSBC wird zur Kasse gebeten: Gegen eine Rekordstrafe von fast 1,5 Milliarden Euro werden die Untersuchungen gegen sie fallen gelassen. HSBC wird Geldwäsche im großen Stil angelastet: Der US-Senat wirft der Bank Geschäfte mit Ländern wie Mexiko, dem Iran und Saudi-Arabien vor. So soll die Großbank indirekt Drogenkartelle und Terroristen unterstützt haben.