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EX-IWF-Chef einigt sich mit Zimmermädchen

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EX-IWF-Chef einigt sich mit Zimmermädchen

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Gut anderthalb Jahre nach der Festnahme von Dominique Strauss-Kahn in New York ist der Fall um eine angebliche Vergewaltigung abgeschlossen. Der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds und das Zimmermädchen Nafissatou Diallo haben sich auf einen Vergleich geeinigt.

Strauss-Kahn ist die Affäre teuer zu stehen bekommen, es kostete ihn seinen Posten als IWF-Chef, seine Ehe mit Anne Sinclair und seine Kandidatur bei der französischen Präsidentschaftswahl.

Wieviel Geld bei der Einigung floss, ist unklar, in den Medien ist die Rede von 4,5 Millionen Euro.
Nach der Verhandlung dankte Diallo all jenen, die sie unterstützt haben. Ihr Anwalt erklärte, Diallo sei eine starke und mutige Frau, die nie den Glauben an das Justizsystem verloren habe. Nun könne sie das alles hinter sich lassen.

Die Affäre in den USA ist beigelegt, doch in seiner Heimat Frankreich laufen Ermittlungen gegen den 63-jährigen Strauss-Kahn im Zusammenhang mit Sex-Partys und Zuhälterei.