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Platini erteilt Torlinientechnologie erneute Absage

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Platini erteilt Torlinientechnologie erneute Absage

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Seit dem 6. Dezember unterzieht der Fußballweltverband FIFA der Torlinientechnologie einem Praxistest bei der Club-Weltmeisterschaft in Japan. UEFA-Boss Michel Platini lässt sich davon nicht beeindrucken, er bleibt bei seinem klaren Nein. In europäischen Wettbewerben soll es nach Meinung des Franzosen auch weiterhin keine technischen Hilfsmittel geben.

“Die Torlinientechnologie einzuführen kostet 50 Millionen Euro in fünf Jahren. Ich bin dafür, dass wir das Geld lieber in die Nachwuchsarbeit stecken, als Millionen für eine Technologie auszugeben, mit der man vielleicht ein oder zwei Fehlentscheidungen pro Jahr aufklärt”, sagt Platini.

Die FIFA ist hingegen von der Nutzbarkeit der Systeme Hawkeye und Goalref überzeugt. Hawkeye setzt ähnlich wie im Tennis Kameras ein, während Goalref im Zweifel mit Hilfe eines Chips im Ball aufklärt, ob ein Tor erzielt wurde oder nicht.