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Libyens Wahlsieger unter Mordverdacht

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Libyens Wahlsieger unter Mordverdacht

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Dem früheren Staatsoberhaupt Libyens, Mustafa Abd-Al Dschalil, der mit seine liberalen Gruppierung die Wahlen im Sommer gewonnen hatte, wurde vom Militärgericht verboten, das Land zu verlassen.
Dem ehemaligen Justizmininster unter Staatschef Ghadafi wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit dem Konflikt in Libyen am Tod des früheren Innenministers Abdel Fattah Younes beteiligt gewesen zu sein.
Im Februar 2011 hatte Dschalil die Führung einer von Oppositionellen gegründeten Übergangsregierung übernommen.
In der libyschen Rebellenarmee war Younes Oberbefehlshaber.
In dieser Funktion wurde er am 28. Juli 2011 auf dem Weg von der Front bei Brega nach Bengasi zusammen mit zwei weiteren Militärs erschossen.