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Blutbad in US-Grundschule

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Blutbad in US-Grundschule

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Bei einem Amoklauf in einer Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut sind nach Polizeiangaben 27 Menschen ums Leben gekommen. Darunter sind 20 Kinder und 6 Schulbedienste. Auch der Amokläufer ist tot. Er hatte ein Sturmgewhr und zwei Pistolen bei sich und tötete sich offenbar selbst.

Nach Berichten von Augenzeugen gab der Täter in der Sandy Hook-Grundschule in der Kleinstadt Newtown bis zu 100 Schüsse ab. Er sei bisher nicht polizeiauffällig gewesen, hiess es. Neben den Opfern in der Schule fand die Polizei in einer Wohnung in Newtown auch die Leiche der Mutter des Amokläufers. Ob er auch für diese Tat verantwortlich ist, ist noch nicht offiziell geklärt.

“Es ist eine schwierige Situation, wie sie sich vorstellen können,” sagt Polizeisprecher Paul Vance, “wir müssen jetzt die Opfer identifizieren, wir müssen jetzt jede einzelne Frage klären, wie und warum dieses Verbrechen geschah. Wir werden heute nacht weiterarbeiten und bestimmt auch das ganze Wochenende, wir wissen einfach nicht, wann wir fertig sein werden. Wir haben hier an der Schule eine Menge zu tun.”

Der erste Notruf ging kurz nach Schulbeginn gegen 9.30 Ortszeit bei der Polizei ein.
Die Grundschule mit rund 700 Schülern soll gerade erst in diesem Jahr ein neues
Sicherheitssystem eingeführt haben.

Der Täter war ganz in schwarz gekleidet in die Schule eingedrungen und hatte das Feuer eröffnet. Das Tatmotiv ist unklar.