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Ein miserables Jahr für Autohersteller

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Ein miserables Jahr für Autohersteller

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Mit dem Automarkt in Europa geht es immer weiter bergab – und 2012 droht für die Branche, sogar das schlechteste Jahr seit 1993 zu werden. Die Zahl der Neuzulassungen in der EU sank zwischen Januar und November auf 11,2 Millionen und lag damit um 7,6 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Der Negativtrend bestätigte sich zuletzt erneut. Seit 14 Monaten sind die Neuzulassungen in den 27 EU-Staaten bereits rückläufig, im November sanken sie gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ganze 10,3 Prozent. Besonders düster sieht es für die französischen Hersteller Renault und Peugeot aus, aber auch General Motors und Fiat verzeichneten ein deutliches Minus. Nur für die deutschen Autobauer, die auch in den USA und China vertreten sind, laufen die Geschäfte gut.

Nach Ländern betrachtet ergibt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. In Frankreich wurden um 19 Prozent weniger Autos zugelassen als im November 2011, in Spanien und Italien gingen die Verkäufe um jeweils ein Fünftel zurück. Deutschland schnitt mit einem Minus von 3,5 Prozent noch relativ gut ab und in Großbritannien legten die Neuzulassungen sogar zu, und zwar um mehr als 11 Prozent. Wirklich dynamische Märkte allerdings findet man derzeit nur außerhalb Europas: In den USA und in China hielt der Boom auf dem Automarkt im November ungebrochen an.