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Obama gegen den Waffenwahn

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Obama gegen den Waffenwahn

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Sichtlich erschüttert hat US-Präsident Barack Obama nach dem Amoklauf von Connecticut die – wie er sagte – “heimtückische Tat” verurteilt. Wiederholt kämpfte er mit den Tränen und hielt inne, als er im Weißen Haus ans Mikrofon trat.
Er ordnete eine viertägige Staatstrauer an.
 
“Als Land haben wir das schon mehrere Male durchgemacht. Wir müssen nun zusammenhalten und ernsthafte Schritte unternehmen, um derartige Tragödien zukünftig zu verhindern – unabhängig von der Politik. Heute abend werden Michelle und ich das tun, von dem ich weiss, dass es alle Eltern in Amerika tun werden; wir werden unsere Kinder noch fester umarmen und wir werden ihnen sagen, dass wir sie lieben und uns alle unserer tiefen Liebe versichern. Aber es gibt Familien in Connecticut, die das nicht können.”
 
Zugleich deutete Obama die Notwendigkeit an, gegen die lockeren Waffengesetze vorzugehen. Rund 100 Waffengegner demonstrierten vor dem Weißen Haus und veranstalteten eine Mahnwache.
 
“Waffen wurden nur für einen Zweck gemacht, zum Töten,” sagt dieser Mann aus Maryland, “Sturmgewehre sollen soviele Menschen in möglichst kurzer Zeit töten. Sie haben keinen Platz in unserer Gesellschaft, es gibt kein Recht darauf, weder für Sport noch für sonstwas.”
 
Die Waffenlobby gilt aber als politisch sehr mächtig, obwohl die laxen Waffengesetze als entscheidende Ursache für Massaker in den USA  gelten.