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USA: Entsetzen nach Amoklauf in Grundschule

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USA: Entsetzen nach Amoklauf in Grundschule

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Am Tag nach dem Amoklauf in einer Grundschule in Newtown, Connecticut ist das Entsetzen in den USA groß. Niemand kann sich erklären, was den 20-jährigen Täter dazu gebracht hat, insgesamt 27 Menschen zu töten. Nachdem er seine Mutter erschossen hatte, ging er in die Sandy Hook Grundschule und tötete 20 Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren sowie sechs Angestellte der Schule. Danach richtete er die Waffe gegen sich selbst. Inzwischen ist bekannt, wer der Amokläufer war.

Adam Lanza wird von denen, die ihn kannten als ruhiger Einzelgänger beschrieben. Sein Bruder, den der Attentäter schon seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte, sagt, dass Adam autistische Züge gehabt habe. Was von all diesen Charakterisierungen zu halten ist, muss sich noch herausstellen.

US-Präsident Barack Obama richtete nach der Tragödie noch einmal das Wort an sein Volk:

“Wir trauern mit den Familien, die Angehörige verloren haben. Aber wir schließen auch die in unserer Gebete ein, deren Kinder überlebt haben. Denn sie wissen, dass ihren Kinder die Unschuld viel zu früh genommen wurde. Wir müssen jetzt gemeinsam und unabhängig von politischen Interessen sinnvolle Maßnahmen ergreifen, um weitere Tragödien zu vermeiden.”

Die Bluttat löste in der ganzen Welt Bestürzung und Trauer aus. Der Gedanke an die ermordeten Schüler und Lehrer mache ihr das Herz schwer, sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch die Regierungschefs anderer Länder sprachen den Familien der Opfer ihr Mitgefühl aus.