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Irland plant EU-USA-Freihandelsabkommen

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Irland plant EU-USA-Freihandelsabkommen

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Irland übernimmt zu Beginn des nächsten Jahres für sechs Monate die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union. Ganz oben auf der Agenda stehen Wirtschaftswachstum für Europa und Beschäftigung. Das ist keine leichte Aufgabe zu einer Zeit, da die EU mit der Krise kämpft. Auch will Dublin ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA auf den Weg bringen, wie uns der stellvertretende Premierminister Eamon Gilmore erläuterte: “Ein Freihandelsabkommen hätte ein enormes Potential, um die Wirtschaften auf beiden Seiten des Atlantiks zum Wachsen zu bringen und könnte den USA sowie Europa mehr Wohlstand bringen.” “Zu einer Zeit, in der Europa in der Krise steckt, während man in den USA nicht weiß, wie der hohe Schuldenberg abzutragen ist, gilt ein solches Abkommen als Schlüssel zur Steigerung des Exports auf beiden Seiten des Atlantiks”, so unser Korrespondent James Franey. “Die US-Handelskammer will beide Wirtschaften in den nächsten fünf Jahren mit 130 Milliarden Euro unterstützen.” Auch die in der vergangenen Woche beschlossene Bankenaufsicht will die irische Regierung voranbringen. Nicht zuletzt müssen die Verhandlungen zum EU-Haushalt für die Jahre 2014 bis 2020 wiederaufgenommen werden. Einigen sich die Mitgliedsstaaten, hat Irland die Aufgabe, den Kompromiss durch das Europaparlament zu bringen.