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Polizei rechnet in Newtown mit monatelangen Untersuchungen

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Polizei rechnet in Newtown mit monatelangen Untersuchungen

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Klar ist nach dem Amoklauf in Newtown, im US-Staat Connecticut bisher nur: 28 Menschen sind tot. Und der Schütze hat allein gehandelt.

Und: Vorsicht, Nachahmer. Deshalb schloss die Polizei am ersten Schultag nach dem Blutbad an der Grundschule in einem Nachbarort wegen eines Verdächtigen alle Schulen.

Alles andere sind Vermutungen über psychische Probleme des Täters und die mühsame Kleinarbeit kriminalistischer Untersuchungen.

Es gebe viele, viele Zeugen, so Polizeisprecher Paul Vance. Man werde nicht aufhören, bis jeder einzelne befragt sei.

“Das Schulpersonal hat alles getan, was es konnte, um die Kinder zu schützen. Ich kann Ihnen sagen, die ersten Helfer, die dort ankamen, mit den Präzisisonsschützen, die haben viele Menschenleben gerettet. Dass wir nicht alle retten konnen, das bricht uns das Herz.

Vance zum Thema Waffen: “Wir überprüfen den Werdegang aller Waffen, die eine Rolle gespielt haben. Das Gleiche gilt für den Tatverdächtigen – wir gehen zurück bis zum Tag der Geburt. Wir wollen jede einzelne Frage beantworten, zu jeder Art von medizinischem Zustand, jeder Art von Problem, in das er verwickelt gewesen sein könnte.”

Der Tatort Schule und das Wohnhaus, in dem die Mutter des Amokläufers starb, blieben bis auf Weiteres geschlossen. Die Untersuchungen würden vermutlich Monate dauern.

Mit dpa