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Druck auf US-Waffenlobby wächst

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Druck auf US-Waffenlobby wächst

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Nach dem Massaker an einer Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut mehren sich die Stimmen, die eine Verschärfung der US-Waffengesetze fordern. Rund 100 Menschen demonstrierten vor dem Washingtoner Büro der National Rifle Association.

Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg wiederholte seine Forderung nach schärferen Waffengesetzen: “Worte können nicht heilen, nur Taten können das. Schusswaffengebrauch ist eine nationale Seuche und Tragödie, die mehr verlangt als nur Worte. Wir sind der einzige Industriestaat, der dieses Problem hat. In der ganzen Welt sind wir die einzigen. Und deshalb müssen Präsident und Kongress unverzüglich auf Bundesebene handeln. Das sollte ganz oben auf ihrer Agenda stehen”, forderte Bloomberg.

Auch der Gouverneur von Connecticut, Dannel Malloy, schließt sich den Forderungen nach einer Gesetzesverschärfung an. “Solange es keine bundesweite Regelung gibt, die tatsächlich die explosive Natur der Waffen und verwendeten Munition begrenzt, ist kein Staat aufgrund seiner eigenen Gesetzgebung sicher”, erklärte Malloy.

Die demokratische Senatorin Dianne Feinstein kündigte am Sonntag an, einen Gesetzesentwurf zum Verbot halbautomatischer Waffen im Senat einzubringen. Er orientiert sich an einem Verbot, das zwischen 1994 und 2004 in den USA bestand.