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"Evan" zerlegt Fidschi-Inseln

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"Evan" zerlegt Fidschi-Inseln

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Entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer, verschüttete Straßen, die Stromversorgung unterbrochen – einer der schlimmsten Zyklone der
vergangenen 20 Jahre hat auf den Fidschi-Inseln schwere Schäden angerichtet.

Berichte über Opfer lagen nicht vor.

Der Zyklon hatte den Pazifik-Inselstaat am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 270 Stundenkilometern getroffen. Kleinflugzeuge wirbelten durch die Luft, schwere See drückte zwei Containerschiffe auf ein Riff.

Mehr als 8000 Einwohner und Hunderte Touristen mussten in Notunterkünften in Sicherheit gebracht werden.

Sereana Vulisina:

“Das Erste, was mir durch den Kopf schoss war – das kriegen wir nie wieder hin, so wie es mal war. Aber zum Glück, als wir hier waren, kamen die Nachbarn vorbei und sagten: “Keine Sorge, wir helfen euch, das Haus wieder herzurichten.”

Zuvor hatte “Evan” in Samoa gewütet. Dort wird nicht länger nach zehn vermissten Fischern gesucht – das erhöht die Zahl der Toten dort auf 14.

Mit dpa, Reuters