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Kriegsschauplatz Damaskus

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Kriegsschauplatz Damaskus

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In Syrien konzentriert sich der Bürgerkrieg auf die Hauptstadt Damaskus. Nach Angaben aus Oppositionskreisen nahm die Armee am Montag die südlichen Viertel mit Artillerie und Raketen unter
Dauerbeschuss.

Rebellen waren in das Palästinenserlager Jarmuk einmarschiert, viele der ursprünglich 140.000 Bewohner flohen.

Jarmuk im Süden der syrischen Hauptstadt gilt als mögliche Ausgangsbasis für einen Angriff auf die Innenstadt.

Insgesamt zählten die Aufständischen am Montag mehr als 200 Tote, darunter 53 Soldaten und am Dienstag vormittag 19. Die meisten seien in Damaskus umgekommen.

Ist das schon die Entscheidungsschlacht? Der Assad-Verbündete Russland dirigiert nach Medienberichten Kriegsschiffe ins Mittelmeer, um im Ernstfall seine Staatbürger zu evakuieren. Nein, sagte Irans Vize-Außenminister Hossein Amir-Abdollahian zur Nachrichtenagentur Reuters. Baschar al-Assad wanke nicht.

In den Bürgerkriegswirren sind zwei Russen und ein Italiener bei Latakia verschleppt worden. Russlands Außenminister Sergej Lawrow bestätigte die Entführung auf dem Weg von Tartus – hier liegt ein russischer Marinestützpunkt – nach Homs. Laut russischer Botschaft in Damaskus arbeiteten die drei für ein privates Unternehmen.

Nach fünf Tagen in der Hand unbekannter Kidnapper waren am Montag der NBC-Reporter Richard Engel und sein Team unverletzt an der Grenze zur Türkei freigekommen.

Eine ukrainische Journalistin Anchar Kotschnewa ist seit Anfang Oktober in Syrien verschleppt.

Mit dpa, Reuters, AFP