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Obama "unterstützt aktiv strengere Waffengesetze"

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Obama "unterstützt aktiv strengere Waffengesetze"

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Nach dem Amoklauf von Newtown will US-Präsident Barack Obama strengere Waffengesetze.

Die demokratische Senatorin Dianne Feinstein will im Januar ein neues Waffengesetz in den Kongress einbringen – es soll bestimmte halbautomatische Waffen wie Sturmgewehre verbieten.

Jay Carney, Sprecher des Weißen Hauses:

“Nun, der Präsident unterstützt aktiv Initiativen wie die der Senatorin Feinstein, Sturmgewehre wieder per Gesetz zu verbieten. Und er könnte sich auch noch für weitere Elemente in der Waffengesetzgebung einsetzen. Da ist die Rede von Hochleistungswaffen ….sogenannte Ladestreifen, zum Beispiel. Die würde er sich vermutlich auch gern genauer ansehen.”

Zudem trete der Präsident dafür ein, dass Privathändler ohne Überprüfung der Käufer keine Waffen verkaufen dürfen.

Inzwischen regt sich öffentlicher Widerstand gegen den mächtigen US-Waffenverein National Rifle Association (NRA). Die gewöhnlich höchst aktive Lobby ist nach dem Schulmassaker auf Tauchstation gegangen. Auch vier Tage nach dem Amoklauf mit insgesamt 28 Toten war dazu nichts auf der Website des Vereins zu lesen. Kein Ton auch beim sozialen Netzwerk Twitter.

In Newtown, Connecticut, hatte ein 20-Jähriger am Freitag mit einem Sturmgewehr und zwei Pistolen 28 Menschen erschossen, darunter 20 Schulkinder. In den USA kommen jedes Jahr rund 30 000 Menschen durch Schusswaffen um.

Mit AFP