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Teurer Weltuntergang im Atombunker

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Teurer Weltuntergang im Atombunker

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Was für ein kuscheliger Ort, um das Ende der Welt abzuwarten. 56 Meter unter der Erde, oben ist Moskau.

Als der Bunker 42 gebaut wurde, herrschten die Endzeitphantasien des Kalten Krieges – 1956. Da schien der Schrecken wenigstens noch kalkulierbar. Heute ist er ein Museum des Kalten Krieges.

Esoteriker und Geschäftsleute rechnen am 21. Dezember 2012 mit dem Weltuntergang – nach einem uralten Maya-Kalender.

Der Chef der Bunker-Fremdenführer Alexei Pawlowski:

“Der Bunker wurde so konzipiert, dass eine Hiroshima-Bombe direkt darauf fallen kann. Selbst eine 50mal stärkere Atombombe in 700 Metern Entfernung würde nicht viel Schaden anrichten.”

Das Abenteuer im Bunker 42 soll nach Medienberichten ab 500 000 Rubel kosten, 12 500 Euro. Kinder unter 7 Jahren kämen gratis rein. Ihre Großeltern über 65 um keinen Preis. Mit wem man überleben will – insgesamt 300 Leute – kann man sich nicht aussuchen.

Dafür dürfen die Gäste bleiben, bis das Ende der Welt ausgestanden ist. Am Samstag, dem 22. Dezember – dem Tag danach.

Mit Reuters