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Verminte Geschichte: Frankreichs Präsident in Algerien

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Verminte Geschichte: Frankreichs Präsident in Algerien

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Zu Beginn seines ersten Staatsbesuchs in Algerien hat sich Frankreichs Präsident François Hollande für eine zukunftsorientierte Aufarbeitung der Kolonialgeschichte ausgesprochen. Entschuldigen – wie von vielen Algeriern verlangt – werde er sich nicht.

Die Beziehungen zwischen Frankreich und seiner Ex-Kolonie gelten bis heute als äußerst schwierig. Im Unabhängigkeitskrieg von 1954 bis 1962 kamen bis zu 150.000 Menschen um.

Hollande kam mit knapp einem Dutzend Ministern, vielen Wirtschaftsvertreter und Künstlern. Wichtigste Themen des 36-Stunden-Besuchs: Der Autobauer Renault – an dem der französische Staat beteiligt ist – unterschreibt ein Abkommen über den Bau eines Montagewerks. Und der Austausch mit Präsident Abdelaziz Bouteflika über den Konflikt im Nachbarland Mali.

Mit dpa, Reuters